Geschmackstechnische Weinanalyse

Neben den verfügbaren chemischen Analysen wird auch eine geschmackstechnische Analyse durchgeführt. Im Rahmen von SmaakSpec 2.0 (Geschmacksspezifikation 2.0) nutzen wir Fakten, um geschmackstechnische Beobachtungen zu untermauern. Subjektive Elemente werden eliminiert, während wir objektive und messbare Ist-Werte erhalten. So erfassen wir nicht nur mögliche Fehler im Wein, sondern können gleichzeitig aufzeigen, wie diese vermieden werden können. So können Sie transparent feststellen, ob der sorgfältig analysierte Wein noch den vorgegebenen Selektionskriterien entspricht.

SmaakSpec 2.0

Neben den bestehenden chemischen Analysen werden auch die Geruchs- und Geschmacksaromen im Wein über ein sogenanntes PTR-MS (Proton Transfer Reaction Mass Spectrometer) gemessen. Mit dieser „technischen Nase“ werden alle im Wein enthaltenen Aromakomponenten präzise erfasst. Im Anschluss sorgen algorithmische Berechnungen und statistische Daten für eine fehlerfreie und faktische Untermauerung der Aromakomposition des Weins. Dank dieser Entwicklung haben wir durch die Einführung von SmaakSpec 2.0 (Geschmacksspezifikation 2.0) die Möglichkeit, ca. 85 % aller Geruchs- und Geschmacksaromen im Wein technisch zu bestimmen. Natürlich wissen wir auch, dass ein professionelles, geschultes und unabhängiges Verkostungspanel seinen Mehrwert innerhalb der angewandten technischen Grundlagen des neuen SmaakSpec 2.0 liefert.

Die optimierte Aromaspezifikation (SmaakSpec 2.0) besteht aus 4 Teilen:

  1. Menschliche Bewertung (Meron-Verkostungspanel) basierend auf einer Punktzahl von 0 – 20.
  2. Sensorische Analyse, untermauert durch ein universelles Geschmackssystem, das von der international angewandten Methode WSET-3 (Wine & Spirit Education Trust) abgeleitet wurde.
  3. Prüfung abweichender Geschmacksnoten, bei der 9 häufige Fehler in Weinen anhand der menschlichen Wahrnehmung (threshold value) identifiziert werden können
  4. Purchase Quality Control, Bestimmung auf Grundlage statistischer Daten, die es ermöglicht, per Analyse festzustellen, ob der gelieferte Wein die zuvor festgelegten Auswahlkriterien erfüllt.

Mit der Einführung des SmaakSpec 2.0 betreten wir in ein neues Zeitalter, in dem Fakten zu geschmackstechnischen Beobachtungen noch mehr als bisher sachlich untermauert werden können.

Meron verfügt über ein eigenes professionelles Verkostungspanel.

Während der Verkostungen können Sie Ihre Weine zusammen mit unserem professionellen Verkostungspanelverkosten. Obwohl wir uns diesem Ziel nähern, ist die chemische Forschung allein noch kein Garant für die Qualität und den guten Geschmack Ihres Weines. Aber die Unterfütterung mit Fakten aus den Meron-Analysen in Kombination mit unserem gesammelten Wissen macht transparenter, was Sie da genau schmecken. Oft können technische Geräte Geschmacksveränderungen deutlicher erfassen als Menschen. So können Sie anhand der richtigen Informationen strategische Entscheidungen für die Zukunft treffen.

Das Weinbewertungsformular basiert nun zu 85 % auf Fakten und zu 15 % auf Verkostungen. Die Ergebnisse der Verkostung werden zudem mit den Messungen der „elektronischen Nase“ unserer Maschinen verglichen. Je mehr Daten wir sammeln, desto mehr Aromen können die Maschinen nachvollziehen; derzeit etwa 380. Unsere Kunden schätzen unsere Verkostungen nicht nur aufgrund der Testqualität, sondern auch wegen der Informationen, die sie für strategische Entscheidungen bieten.